Sonntag, 8. November 2009

Erika & Friends Teil 6

Endlich!!!
Das, worauf ihr alle ausnahmslos und jede Sekunde seit dem Ende der letzten Episode gewartet habt, wird Wirklichkeit. Die Geschichte um Erika und ihre starken Freundinnen geht weiter. Ich weiß noch nicht genau wie aber sie geht weiter. Und zwar jetzt:

Das Schicksal des Piloten war also besiegelt. Nun, da es besiegelt zu sein scheint, muss irgendetwas schlimmes passieren. Lasst mich mal sehen. Genau. Als der Pilot das Seil wieder einholte, ahnte er nicht, welche verheerende Fracht es mit sich brachte.

Erika fragte sich, nachdem sie alle Feinde (vorerst) erledigt hatte: "Wer fährt einglich zur Zeit na Wagn?"
Sie stürmte zurück ans Steuer. Der LKW war immer noch auf der Spur. Komisch.
"Ahhh jawoll", bemerkte Erika, "wir stehn ja. Benzin is alla."

Währenddessen:
Gisela, Olga, Marta und Jutha befinden sich schon auf ihrem Weg. Sie haben einen teuflischen Plan. In einer kleinen Stadt, in Kierspe, soll es einen jungen Autor geben, der auch gleichzeitig ein hohes Amt bekleidet. Dieser Autor kennt sich auch mit alten Damen aus. So sagt man.

Erika, nun ratlos, setzte zu Fuß ihre Reise fort. Sie bewunderte die typisch ländliche Gegend. Singend und hüpfend kam sie an eine Weide. Dort standen Kühe. "Wär ma doch mal sehn, wie mir zu den alten Schachtln zurückkumma." Der potenteste Bulle schien ihr gerade gut genug und Erika setzte ihren Weg nun auf hohem Ross, pardon, auf hohem Rindvieh fort.

Die vier anderen Mädels waren jetzt in der Schanhollenschule angekommen. Sie platzten gerade zur Pause ins Klassenzimmer, wo der Praktikant des Lehrers eben dabei war, seinem Mentor die Fußnägel zu schneiden. Nicht weiter irritiert, die Damen kennen dies Prozedere aus dem Altenheim, schnappten sich Marta und Gisela den Herrn WMF, während der Praktikant mit Olga und Jutha zurückblieb. Sie erklärten sich freundlicherweise bereit, ihm in den kommenden Unterrichtsstunden zur Seite zu stehen.

Vor dem Schulgebäude:
Gisela: Sodalla, Du bist also der Autor, Freindla.
Hr. WMF: Ja aber was wollen Sie von mir?
Gisela: Du wast doch bestimmt, wu ma a alte Frau findn ko!
Hr. WMF: Alte Frau?
Gisela: Scho.
Hr. WMF: Da muss ein Missverständnis vorliegen. Ich kenne mich mit Kühen aus, aber nicht mit alten Damen.
Gisela: Geh Gschmarre. Do is doch ans wies andere.
Hr. WMF: Und jetzt? Sie machen mir Angst.
Gisela: Mir gänga jetzt aus Kuhjagd!!!

FORTSETZUNG FOLGT

Freitag, 6. November 2009

GEdubistdochnichtmehrganzDICHT

Friedrich Amadeus Schiller
war ein Kluger, Weiser gar.
Doch der, der dessen hier der Schreiber ist,
hat weder Ahnung von Versmaß, noch von Kultur.
Und fürn schneller Reim, schaut er auf die Uhr.
Manche nennen's Mist.

Quatsch oder nicht? Entscheiden Sie!

Es war einmal an Wandersmann,
der nicht mehr weiterwandern kann.
Es fragte sich der arme Tropf,
das funktioniert mit seinem Kopf,
ob er noch immer das sein kann,
was er mal war
auch ohne die äußeren Anzeichen dessen, was man gewöhnlich als Beine zu bezeichnen pflegt.
Ja so war das wohl.
Und der Dichter, der ist hohl.

Avantgardedichtung mit ausgebüchstem Vers. Und wo sind die Beine hin?