Mittwoch, 29. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 5

Gisela, Olga, Marta und Jutha waren nun also frei. Doch was sollten sie tun? Gisela hatte die rettende Idee. Und die lautete so: "Ich hob a Idee!, begann sie, "Wir entführn einfach den Timo, den Zivi, der konn uns dann mit seim Wagen zur Erika bringen". Und so passierte es dann auch! Timo, der gerade ein heißes Bad mit Frau Fleischträger(88) nahm, erschrak, als er Gisela sah, die ihm ihre Schalldämpferpistole an die Schläfe hielt. Frau Fleischträger ertrank währendessen in der Badewanne (Herzinfark).
Nachdem sich der Zivi angezogen hatte, verschwanden die fünf aus dem Alterheim und fuhren kurz darauf los. Wohin? Das wusste zu diesem Zeitpunkt leider noch niemand.


Erika, die immer noch im geliehenen (geleast wäre an dieser Stelle geschmacklos) Truck zugange war, suchte nach einer Landkarte. Dass ihr die nicht weiterhelfen würde, bemerkte sie erst, nachdem sie weitere 20 Ampeln, 54 Verkehrsschilder und 2 Hydranten gerammt hatte. Natürlich blieb das nicht unbemerkt. Zwei Streifenwagen waren ihr dicht auf den Versen. Und ein Polizeihubschrauber! Da kam die Erleutung. (beinahe) Ein Seil wurde vom Spezialkommando auf die Ladefläche des LKWs fallen gelassen. Erika klemmte Gas und Lenkrad fest, versteckte sich im Laderaum und wartete auf die Neuankömmlinge. Als sie spürte, wie die Plane nach unten eigedrückt wurde, schnitt sie sie durch, sodass der schwarz gekleidete Mann mit einem lauten Schlag zu Boden fiel. (ohnmächtig, denn er hatte sich den Kopf angeschlagen)
Mit verstellte Stimme rief sie dem Piloten zu, er solle das Seil wieder hochziehen. Da die Soundqualität beim Hubschrauberflug nicht so gut ist, und ein gewisses Grundrauschen hat, dass mit guten inEar Kopfhörern noch verstärkt wird, folgte er der Anweisung bedingungslos und besiegelte damit sein Schicksal.

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Sonntag, 26. Oktober 2008

Ein Gedicht

Nährwertangaben

Nährwertangaben
Muss man haben,
Damit du weißt,
In was Du beißt!

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ich werde reich

Hach, manchmal ist Spam schon witzig. Vor allem, wenn es sich mal nicht um Penisverlängerungen oder Viagra im Sonderangebot handelt. Hier das neuste:

Attn.Geschäftsvorschlag.

Zuerst muß ich um Ihre Zuversicht in dieser verhandlung bitten.
Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total VERTRAULICHund
Geheimnisvoll.

Aber ich weiss, dass eine verhandlung dieses Ausmaßes
irgendeinen Ängstlich und besorgt machen wird,aber ich
versichre Ihnen, dass alles am Ende des tages in
ordnung sein wird.
Wir haben uns entschieden Sie durch eine E-mail
sendung,wegen der Dringlichkeit diese verhandlung zu erreichen, als wir
davon zuverlassig von seiner schnelligkeit und
vertraulichkeit Überzeugt worden sind.

Ich möchte mich nun vorstellen. Ich bin Herr Peter Maputu
(Rechnungprüfer bei der Chartered Bank von Süd Afrika).
Ich kam zu ihrem kontakt in meiner persönlichen suche
nach einer zuverlassigen und anstandige person, um eine sehr
vertrauliche verhandlung zu erledigen, die Übertragung von einem
fremden Konto das maximale zuversicht erfordert.
Der vorschlag:Ein Ausländische,verstorbener Ingenieur
Joseph Haider, ein Diamante-Handler/unternehmer mit
der Republik Süd Afrika.

Er war bis seinem Tod vor drei jahren in einem
Flugzeug absturz,als unternehmer bei der Regierung tatig. Herr Joseph
war unser kunde hier bei der Chartered Bank von Süd
Afrika Johannesburg und hatte ein Konto guthaben von
US$14.3 million (Vierzehnmilliondreihunderttausend
Unit ed States Dollar). welches die Bank jetzt fraglos
erwartet durch seine Verwandten das Sie sich melden,
wenn Sie sich nicht melden wird alles zu einem
Afrikanischen vertrauens fond für waffen und munitions
besorgungen bei einer freiheitsbewegung hier in Africa
gespendet.

Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch
die Chartered Bank gemacht,um einen kontakt mit jemanden von der
Joseph familie oder Verwandten zu bekommen.Es hat
aber bis jetzt keinen Erfolg gegeben.
Es ist wegen der wahrgenommen moglichkeit keinen
verwandten der Joseph zu finden (er hatte keine
frau und kinder) dass eine Anordnung für den fond als
nicht zubehaupten deklariert werden,sollte, und dann
zum vertrauens-fond für waffen und munition bersorgung
ausgeben,die dem kurs vom krieg in Afrika gespendet
wird.

Um dieser negative Entwicklung abzuwenden, haben ich
und einige meiner bewährten kollegen in der Bank beschlossen das Geld
nach Ihre zustimmung zu Überweisen und suchen jetzt
Ihre Erlaubnis das Sie sich als verwandter des
verstorbenen Ing.Joseph Haider deklarieren,damit
der Fond in der höhe von USD$14.3m infolgen dessen als
der Nutznießer(Verwandter des Haider)auf Ihr Bank
Konto Überwiesen werden.

Alle beurkundungen und Beweist die Ihnen ermöglichen
diese Fonds zu behaupten werden wir zu Ihrer verfügung stellen,damit
alles gut verläuft und wir versicheren Ihnen ein 100% Risiko freie
Verwicklung.

Ihr Anteil wäre 30% von der totalen Gange, während die
restliche 70% ist für mich und meine kollege.
Wenn dieser vorschlag für Sie OK ist und Sie Wünschen
das vertrauen auszunutzen, das wir hoffen auf Ihnen und Ihrer
Gesellschaft zu verleihen,dann senden sie mir netterweise sofort per
meine personal E-mail Adresse, Ihre Voll Namen, Adresse, Telefonnummer,
fax-nummer und Ihre vertraulicher E-mail adresse,damit ich Ihnen die relevanten details dieser

Bitte schicken Sie Ihre Antwort auf meine Vertraulichen Email
Adresse: pmaputu1@ymail.com

verhandlung senden kann.
Danke in voraus.

Mit freundlichen Grüße.
Peter Maputu

Sonntag, 19. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 4

Erika war nun also auf der Toilette. Eigentlich musste sie gar nicht. Durch das kleine Klofenster entwischte sie nach draußen, wo sie sich erst einmal umsah.
Neben dem Krankenhaus war eine Tankstelle, an der gerade ein LKW betankt wurde (er hatte Kopfhörer geladen). Als Fahrer Klaus ins Gebäude ging um zu zahlen, und um dem Tankwart zu erzählen, dass er heute Kopfhörer mit bai hatte, von denen er welche zum Preis von 5€ von seinem Laster fallen lässen könne, machte sich Erika das Fahrzeug zu eigen und fuhr los. Da sie großen Hunger hatte freute sie sich sehr, als sie eine nur halbverzehrte Meterwurst auf dem Beifahrersitz erblickte. Davon abgelenkt überfuhr sie einen wohlhabenden Physiotherapeuten samt seinem geleasten Wagen. Aufgrund ähnlicher Erfahrungen, die sie bereits gemacht hatte, setzte sie ihren Ausflug unbeeindruckt fort. Das Ziel: Sie wollte Gisela, Olga, Marta und Jutha finden. Sie musste sie finden!

Zur gleichen Zeit:
Gisela, Olga, Marta und Jutha saßen in ihrem neuen Altersheim, tranken Tee und schmiedeten Pläne, wie sie entkommen und Erika finden konnten.
Die Leiterin kam ins Zimmer und wollte den Damen das Abendprogramm vorstellen, da bekam sie auch schon einen Fuß ins Gesicht und spürte, wie ihr Hände und Füße gefesselt wurden. Sogar den Schlüssel für den Haupteingang hatte sie dabei. Nur noch ein kurzer Klebestreifen über den Mund der Heimleiterin und schon verschwanden die vier Freundinnen!

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Samstag, 18. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 3

Erika wachte mitten in der Nacht in einem dunklen Zimmer auf. Mehrere Schläuche führten von ihrem Körper weg zu furchtenflößenden Maschinen.
Oh... das ist ja nur die Nachttischlampe und das Telefon. Nachdem sie sich von diesem ersten Schock erholt hatte, versuchte sie erst einmal zu realisieren, was passiert war. Waren Schüsse gefallen? Zumindest ist ihr Bein verletzt. "Nix neues", dachte sie weniger beeindruckt. Sie meinte sich an ihre schlimmeren Verletzungen aus den beiden Weltkriegen zu erinnern. "Wird scho widda!"
...erneut schlief sie ein.

Am folgenden Morgen wurde sie vom Sonnenschein geweckt, der ihr direkt auf das Gesicht fiel. Erika versuchte aufzustehen. Anscheinend hatte sie schon wieder alles vergessen. Ein stechender Schmerz durchzuckte ihr Bein und sie ging stönend zu Boden. Sofort eilten zwei Krankenschwestern ins Zimmer um ihr zu helfen. Das reichte leider nicht, Erika war einfach zu schwer. Herr Demo, der starke Krankenpfleger wurde gerufen: "Herr Demo bitte helfen Sie eine alte Frau aufzuheben!" So ungefähr lautete die Durchsage.

Leider rutschte Herr Demo auf dem Erbrochenen eines Patienten aus und brauchte nun selbst Hilfe. (ob er die bekam, oder nicht bleibt die Entscheidung des Lesers)
Denn wir kehren zu Erika zurück, die eigentlich gar keine Hilfe brauchte. Fit wie ein Turnschuh (alter Turnschuh) rappelte sie sich auf. "Wos habt ihr denn? Die jungen Dinga vo heut haben auch nix mehr aufm Kastn". Leicht irritiert lenkte Schwester Moni ein: "Wir bringen ihnen gleich das Frühstück." "Naa das Frühstück kann aweng warten. Ich müsst erst einmal fett abkoten, wisst ihr? Wu issn des Scheißhaus?" "Ich werde sie auf die Toilette begleiten"....


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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Alte Zeiten

Hab ich die eigentlich schonmal gezeigt? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls war ich recht schockiert über den (zugegeben etwas ungünstig gewählten) Namen der Kneipe hier:



Dienstag, 14. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 2

...

-Wedda neiiii. Was ist denn das für ein Dreck hier? Gelumb, blöds. Was isn überhaupt passiert? Ich kann mich fei nimmer erinnern.
-Jetz geh ich erscht amal nei mei Zimmer und koch mir aweng an Tee. Pföffer minz vielleicht.
-Wo isn jetz die alde Hüttn hin ? Seh ich nix mehr...bloß noch an Haufn Dreck. Wedda nei, des muss a Unwetterla gewesen sein.

Erika, die wohl einen heftigen Schlag abbekommen haben musste, oder einfach an einem ihrer spontanen Gedächtnisverluste litt, durchsuchte den Trümmerhaufen nach dem Altersheim, ohne zu bemerken, dass es sich dabei bereits um das Gesuchte handelte.
Polizei und Krankenwagen trafen ein. Erika wurde ins Krankenhaus verfrachtet, noch bevor sie vernommen werden konnte. Die Durchsuchung ergab, dass Erika die einzige Überlebende des "Unglücks", wie man es vorerst nannte, war. Nein, selbst das stimmte nicht ganz. Stunden nach dem Unglück fand man Gisela, Olga, Marta und Jutha im angrenzenden Wald. Was sie da machten? Die Polizei vermutet, dass sie einen Einkaufsbummel unternehmen wollten, sich aber verirrt hatten. Das bemerkten sie übrigens, als sie keine Geschäfte vorfanden. Wie dem auch sei, die vier Schachteln wurden kurzerhand in einem anderen Altersheim einquatiert.
Aber zurück zu Erika:
Die gute schlief erst mal einen ganzen Tag durch, denn sie hatte wirklich etwas an den Kopf bekommen. Kurz nach dem Aufwachen ging es auch schon los!

Schwester, kommens amal her. Da her! Aber schnell!

Nichts. Erika betätigte den Notfallknopf. Kurz darauf kam auch schon die Schwester. Als die keinen Notfall, sondern nur die grinsende Seniorin vorfand, wollte sie schon zu einer Belehrung über den eigentlichen Nutzens dieser Einrichtung ansetzen, aber Erika kam ihr zuvor:

Sie können doch nicht...
-Siehst doch, dass ich konn. Und was ich konn, des wirst Du ned bestimmen. Ich hab jetz an Hunger und sie bringen mir jetz was zän Essn.
Das gemeinschaftliche Abendessen findet in einer Stunde statt. Bis dahin müssen sie sich noch gedulden.

Darauf hin verließ die Schwester das Zimmer. Erika fackelte nicht lange und betätigte den Notfalknopf aufs Neue.
Diesmal kam nicht dieselbe Schwester. Sie schickte ihren Kollegen ins Zimmer; Vorher, allerdings, berichtete sie ihm von Erika.

Guten Tag die Dame. Kann ich ihnen helfen. Müssen sie auf die Toilette oder soll ich ihnen ihr Bett verstellen?
-Ich geb dir gleich an gudn Tag! Und beim Scheißn lass ich mir von Dir scho gleich gar ned zuschaua, dassd es weißt. Ich hob an Hunger und will jetz was essen.
Das gemeinschaftl...
-Hältst die Klappen? Des hat mir die Schwester vorhin ah scho gsacht.
Dann wissen sie ja Bescheid. Im Moment kann ich nichts für sie tun.


Auch der nette Krankenpfleger verließ das Zimmer und nahm die Notfallbedienung mit. Draußen angekommen verständigte er einen Psychiater, der sich um Erika kümmern sollte.

Nach kurzer Überlegung kramte Erika ihren Revolver aus der Jacke, die neben ihrem Bett lag. Ihre Idee war sich selbst ins Bein zu schießen, um einen richtigen Notfall zu erzwingen. Gedacht getan...doch leider hatte die Oma was vergessen: Die Notfallfernbedienung war weg.

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Sonntag, 12. Oktober 2008

Ist es das wert? II

Das Problem an dieser Überschrift ist, dass sie einfach zu gut passt... 6,90€, das sind ja schon fast wieder (5€). Aber von Anfang an:
Gestern war die Neuankömmlingsfeier (Newcomerparty) des Tanzhauses Jahn. Es war lustig, heiß und stickig. Von daher beschlossen wir, nicht die gesamten 3 Stunden zu bleiben, sondern nur 2, und dafür noch was trinken zu gehen. Auf dem Weg zum Irish Pub kamen wir an einem Asia Restaurant vorbei, das Sex am Mittag für 6,90€ feilbot.


Zumindest stand das so auf diesem Schild. Garantieren, dass da nichts weggewischt wurde, kann ich zwar nicht, aber es war niemand von uns.
Als ich dann noch den Eingangsbereich des Restaurants fotografieren wollte (um meine Quelle zu beweisen), kam eine kleine (chinesische?) Frau mit Fahrad. Ich vermute, dass sie dort arbeitet. "Was macht ihr das?", wollte sie wissen. Ich setzte schon an, sie zu verbessern, ließ es aber dann doch bleiben, da ich mich nicht der Gefahr aussetzen wollte, mit Wurfsternen beschossen zu werden, oder meinen Kopf durch einen sauberen Schnitt zu verlieren, sagte einfach, dass das schon so da stand, bevor wir gekommen waren, was sie aber entweder nicht glaubte oder nicht verstand, und ging um die Ecke.
Später fuhr die Frau noch einmal an uns vorbei (mit ihrem Fahrad) und durchbohrte uns mit ihrem Blick.

Vielleicht sollte ich mal in den Briefkasten schauen, ob da nicht irgend ein abgetrenntes Organ oder ähnliches drin ist.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 1

Herthaaaaa, host Duh mein Kuglschreiba gsehn?
Wälchn manstn Erika?
Na denn, wuh ich imma benitz zum schraim vo die I-meils.
Do brauchst doch kan Kuglschreiba, do mussd in die Tastn neihackn!
Wirglichi?
Freilich, kumm her. ... daine Tableddn host scho widda ned gnommen.
Weilli sa ned brauch Du Gsichsbaraggn.
Du gieh fei her...ih konn ah anders.
So, des willich erschd amal sehn.
Konnst hahm.

Der Kampf entbrannte und alle Freundschaft, die jemals zwischen den beiden existiert hatte, und man kann wohl meinen, dass eine seit 1600 v. Chr. andauernde Bekanntschaft, eine Freundschaft, nicht mehr, und nicht weniger sein musste, wurde ausgelöscht. Mit ihr aber auch nicht wenige Qudratkilometer Land, wie wir später noch sehen werden.

Erika schnappte sich die Schlüssel ihrer Traktors und machte sich auf dem Weg zur Scheune, während Hertha nach Hause rannte, um ihre Schrotflinte, geladenerweise, aus dem nicht abgeschlossenen und frei zugänglichen, wie sollte es auch anders sein, Waffenschrank zu holen.
Der Motor wurde angelassen, die Waffe entsichert. (Ein Wunder, dass sie überhaupt gesichert war.)

Vielleicht war es doch kein Wunder, sondern reine Professionalität aber das lässt sich nicht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen.

Hertha, die Waffe im Anschlag, wartete mit zitternden Fingern, welche übrigens immer zittern,-die Gute ist ja schon recht alt, auf Erikas Angriff. Dieser ließ nicht lange auf sich warten! Ein Krachen ging durch das kleine Dorf! Es war nicht das Gewehr Herthas, nein, es war der Traktor, der mit seinen 200PS durch die Scheunenwand rauschte und damit einen Regen von Holzsplittern auslöste. Einer davon durchbohrte Herthas Hand, und ehe sie ihn noch herausziehen konnte, zuckte ihr Finger und betätigte dabei beide Abzüge. Eine Ladung durchschlug die Fensterscheibe des Kampfahrzeugs, die andere traf das rechte Hinterrad. Ins Schlingern geraten, schaffte es Erika nicht mehr ihn zu stoppen, und fuhr geradewegs ins Altersheim. Letzeres wurde mit Gas versorgt. Da sich das Alterheim in einem nicht akzeptablem Zustand befand, kann sich der gebildete Leser vorstellen, was folgte.

Genau, alte Leute flogen in, oder neben ihren Rollstühlen, ganz, oder in ihre Bestandteile aufgelöst, durch die Luft, und wie durch eine Wunder, kamen alle ums Leben.
Wirklich alle...?


FORTSETZUNG FOLGT

Bond? James Bond?



Neulich beobachtete ich einen Mann (siehe Foto), der auf dem Dach der ortsansässigen, evangelischen Kirche seine Arbeit verrichtete. So wie ich das sehe, ist er ein Geheimagent und höchst wahrscheinlich sogar mindestens James Bond. Jetzt frage ich mich allerdings, was genau der Kerl da gemacht hat. Meine Recherchen haben ergeben, dass er das Dorf von einem hohen Punkt aus beobachtet hat, sich dabei aber hinter dem Kirchturm versteckt hat, um seinen Feinden verborgen zu bleiben.
Nachdem er weg war, sah alles aus wie vorher. Ich vermute aber, dass er einige der alten Schieferplatten gegen "neue", preparierte ausgetauscht hat. Ob er damit jetzt in mein Zimmer schauen kann? Ich hab mal lieber alle Jalousien runtergelassen... man kann ja nie wissen.

An der Geschichte kann man mal sehen, was die Herren Geheimagenten so alles über sich ergehen lassen müssen. Allein die Schaukelei so hoch über dem Erdboden, wäre ja nichts für mich.


...und Martini mag ich auch nicht.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Knallfolie


Die Knallfolie (im Amtsdeutsch auch gerne Luftpolsterfolie) genannt, wurde im Jahre 1957 in (wo sonst) Amerika entwickelt. Allerdings vermochten diese Trampeltiere nicht, den wahren Sinn der von ihnen eigens erfundenen Materie zu erkennen. Man stelle sich vor, wie sie das gottgleiche Material in dunkle Kisten quetschen. Und das nur, um die in der Knallfolie eingeschlossene Ware vor Schäden zu bewahren.

Überlegen wir doch mal. War von Euch schon mal jemand in China? Bestimmt kaum einer.
Nun hat man aber durch die Luftpolsterfolie die einmalige Gelegenheit chinesische Luft zu schnuppern. Vorausgesetzt natürlich, die bestellte Ware kommt auch daher. (Das sollte allerdings keine Schwierigkeiten bereiten)

Die meisten werden diese Folie wohl aber als lustigen Zeitvertreib verwenden. Zwar wird diese dadurch irreparabel zerstört, aber das ist es wert.

Und falls ihr mal keine Knallfolie zur Hand habt, gibts die jetzt auch virtuell:
http://www.mec-crailsheim.de/mecc/unterhaltung/Knallfolie.htm

Dienstag, 7. Oktober 2008

Du nix gut Deitsch?

Das fragte ich mich heute des Öfteren, als die Referendarin Frau K. (Name abgekürzt) ihren Wirtschaftsunterricht bei uns abhielt.
Den "vollkommenen Markt" durch "es" zu ersetzen kann man ja noch als kleinen Verhaspler durchgehen lassen. Aber es wurde immer heftiger: "Ihr siehts ja an der Grafik" wollte sie uns weiß machen, die gute Frau. Kurz darauf fing das Tafelbild sogar an, etwas "darzuspiegeln". Den Vogel schoss sie aber mit der Anweisung ab, "bitte den Arbeitsblatt zu machen". Da kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln.

...unserer peruanischen Spanischlehrerin passiert sowas nicht.

Montag, 6. Oktober 2008

Neuerungen!

- Fant mit bai
- Links zu befreundeten Blogs
- Bild im Profil
- Farbe

Warum ich dazu extra einen Eintrag schreibe? Ich will Lob und Anerkennung! Aber zack, zack...

Wir denken an Dich!

Dieser Post gilt einem alten Freund, den wir vor kurzer Zeit verloren haben. Er wird für immer in unseren Herzen und Gedächtnissen bleiben.
Schade, dass er noch nicht den grünen Scirocco hatte..mit dem wäre er dem LKW-Fahrer nicht entgangen.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Erlebnis eines BMW Besitzers

Kennt ihr das?
Ihr habt Hunger und meint, jede Sekunde implodieren zu müssen aber es geht nichts voran?
Ich schon! "Gleich fahren wir, ich muss nur noch die Spülmaschine einräumen." "Jetzt muss ich nochmal kurz aufs Klo"

Alles noch im Rahmen.
Angekommen, muss man erst mal einen Parkplatz suchen...

...das kann dauern. "Na was ist denn da los? Gibt's wieder was umsonst?"
Nein, das ist immer so, wenn man es eilig hat.

Doch was ist das? Ein schwarzer BMW. Schönes Auto und bestimmt nicht billig. Aber wo hat der seinen Führerschein gemacht? Bei der Wehrmacht vielleicht? "Nehmen Sie so viel Gebiet wie möglich ein!" Ja, das könnte hinkommen. Wie sonst kommt die ROTE Parkplatzmarkierung zwischen die beiden Hinterräder?

Wie dem auch sei, wir fanden dann doch noch einen Parkplatz und der BMW-Fahrer das hier:

Ist es das wert?

In der heutigen Zeit kann ja jeder was veröfftenlichen. Vor allem im Internet! Ob das jetzt die anderen interessiert oder nicht, das ist eine andere Sache.
Jetzt fragt man sich natürlich, ob es Blogger gibt, die durch das Desinteresse der Menschheit an ihrem Leben in tiefe Depressionen gestürzt werden und/oder sich deshalb sogar umbringen.
Das ist es nicht wert!
Daher solltet ihr das, was hier folgt dringenst lesen, wenn ihr nicht wollt, dass ein junges Leben erlischt.


Andererseits interessierts ja keinen...
..oder doch?