Donnerstag, 9. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 1

Herthaaaaa, host Duh mein Kuglschreiba gsehn?
Wälchn manstn Erika?
Na denn, wuh ich imma benitz zum schraim vo die I-meils.
Do brauchst doch kan Kuglschreiba, do mussd in die Tastn neihackn!
Wirglichi?
Freilich, kumm her. ... daine Tableddn host scho widda ned gnommen.
Weilli sa ned brauch Du Gsichsbaraggn.
Du gieh fei her...ih konn ah anders.
So, des willich erschd amal sehn.
Konnst hahm.

Der Kampf entbrannte und alle Freundschaft, die jemals zwischen den beiden existiert hatte, und man kann wohl meinen, dass eine seit 1600 v. Chr. andauernde Bekanntschaft, eine Freundschaft, nicht mehr, und nicht weniger sein musste, wurde ausgelöscht. Mit ihr aber auch nicht wenige Qudratkilometer Land, wie wir später noch sehen werden.

Erika schnappte sich die Schlüssel ihrer Traktors und machte sich auf dem Weg zur Scheune, während Hertha nach Hause rannte, um ihre Schrotflinte, geladenerweise, aus dem nicht abgeschlossenen und frei zugänglichen, wie sollte es auch anders sein, Waffenschrank zu holen.
Der Motor wurde angelassen, die Waffe entsichert. (Ein Wunder, dass sie überhaupt gesichert war.)

Vielleicht war es doch kein Wunder, sondern reine Professionalität aber das lässt sich nicht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen.

Hertha, die Waffe im Anschlag, wartete mit zitternden Fingern, welche übrigens immer zittern,-die Gute ist ja schon recht alt, auf Erikas Angriff. Dieser ließ nicht lange auf sich warten! Ein Krachen ging durch das kleine Dorf! Es war nicht das Gewehr Herthas, nein, es war der Traktor, der mit seinen 200PS durch die Scheunenwand rauschte und damit einen Regen von Holzsplittern auslöste. Einer davon durchbohrte Herthas Hand, und ehe sie ihn noch herausziehen konnte, zuckte ihr Finger und betätigte dabei beide Abzüge. Eine Ladung durchschlug die Fensterscheibe des Kampfahrzeugs, die andere traf das rechte Hinterrad. Ins Schlingern geraten, schaffte es Erika nicht mehr ihn zu stoppen, und fuhr geradewegs ins Altersheim. Letzeres wurde mit Gas versorgt. Da sich das Alterheim in einem nicht akzeptablem Zustand befand, kann sich der gebildete Leser vorstellen, was folgte.

Genau, alte Leute flogen in, oder neben ihren Rollstühlen, ganz, oder in ihre Bestandteile aufgelöst, durch die Luft, und wie durch eine Wunder, kamen alle ums Leben.
Wirklich alle...?


FORTSETZUNG FOLGT

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