Samstag, 18. Oktober 2008

Erika & Friends Teil 3

Erika wachte mitten in der Nacht in einem dunklen Zimmer auf. Mehrere Schläuche führten von ihrem Körper weg zu furchtenflößenden Maschinen.
Oh... das ist ja nur die Nachttischlampe und das Telefon. Nachdem sie sich von diesem ersten Schock erholt hatte, versuchte sie erst einmal zu realisieren, was passiert war. Waren Schüsse gefallen? Zumindest ist ihr Bein verletzt. "Nix neues", dachte sie weniger beeindruckt. Sie meinte sich an ihre schlimmeren Verletzungen aus den beiden Weltkriegen zu erinnern. "Wird scho widda!"
...erneut schlief sie ein.

Am folgenden Morgen wurde sie vom Sonnenschein geweckt, der ihr direkt auf das Gesicht fiel. Erika versuchte aufzustehen. Anscheinend hatte sie schon wieder alles vergessen. Ein stechender Schmerz durchzuckte ihr Bein und sie ging stönend zu Boden. Sofort eilten zwei Krankenschwestern ins Zimmer um ihr zu helfen. Das reichte leider nicht, Erika war einfach zu schwer. Herr Demo, der starke Krankenpfleger wurde gerufen: "Herr Demo bitte helfen Sie eine alte Frau aufzuheben!" So ungefähr lautete die Durchsage.

Leider rutschte Herr Demo auf dem Erbrochenen eines Patienten aus und brauchte nun selbst Hilfe. (ob er die bekam, oder nicht bleibt die Entscheidung des Lesers)
Denn wir kehren zu Erika zurück, die eigentlich gar keine Hilfe brauchte. Fit wie ein Turnschuh (alter Turnschuh) rappelte sie sich auf. "Wos habt ihr denn? Die jungen Dinga vo heut haben auch nix mehr aufm Kastn". Leicht irritiert lenkte Schwester Moni ein: "Wir bringen ihnen gleich das Frühstück." "Naa das Frühstück kann aweng warten. Ich müsst erst einmal fett abkoten, wisst ihr? Wu issn des Scheißhaus?" "Ich werde sie auf die Toilette begleiten"....


FORTSETZUNG FOLGT

1 Kommentar:

Thomas B. hat gesagt…

ich kenn den einen da

den demo